Amalgamsanierung

Amalgamsanierung

Amalgam – eine Mischung aus Quecksilber, Silber, Zink, Zinn und Kupfer – ist das zur Zeit noch am häufigsten verwendete Füllungsmaterial in der Zahnmedizin. Seit einigen Jahren zeigen jedoch wissenschaftliche Studien, dass Amalgam nicht von allen Patienten gut vertragen wird und dass regelrechte Krankheitssymptome durch Amalgam auftreten und mit Entfernen des Amalgams verschwinden – oft nach jahrelangem Leiden der Patienten. Wir verwenden deshalb in unserer Praxis seit 25 Jahren kein Amalgam mehr und empfehlen beim Vorliegen bestimmter Gesundheitsstörungen auch das schonende Entfernen des Amalgams. Dabei kommt es darauf an, durch Schutzmaßnahmen zu verhindern, dass von den Patienten Quecksilberdämpfe eingeatmet werden bzw. Amalgampartikel verschluckt werden. Im Rahmen einer konsequenten Amalgam-Entfernung sollte auch das bereits im Körper (z.B. durch Abnutzung der Zahnfüllungen) eingelagerte Quecksilber/Amalgam entfernt werden. Diesen Vorgang nennt man begleitende Ausleitung. Quecksilber wird in verschiedenen Organen eingelagert und wird nur langsam wieder vom Körper abgegeben. Durch naturheilkundliche bzw. homöopathische Therapien unterstützen wir diesen Vorgang.

Ausleitende Verfahren

Bei den ausleitenden Verfahren sind homöopathische Mittel von zentraler Bedeutung; aber auch im Praxisalltag, z.B. bei Extraktionen, setzen wir mit gutem Erfolg homöopathische Arzneimittel ein. Was ist Homöopathie? Der Begriff „Homöopathie“ stammt aus dem Griechischen: homoios = ähnlich, pathos = Leiden. Die sogen. Ähnlichkeitsregel der Homöopathie lautet: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.“ Homöopathische Mittel wirken, indem sie eine Reaktion hervorrufen; so wie bei einem fröstelnden Menschen ein Guss mit kaltem Wasser eine nachfolgende Erwärmung hervorruft. Man kann sich die Wirkung von homöopathischen Heilmitteln vorstellen, als käme der Person eine Nachricht zu, die sie befähigt, ihre Selbstheilungskräfte optimal einzusetzen. Falls Sie sich eingehender informieren wollen: Werner Stumpf,Homöopathie, Gräfe und Unzer, München,ISBN 3-7742-5076-6

Amalgamausleitung

Im menschlichen Körper abgelagertes Quecksilber hat je nach Stoffwechsel eine „natürliche“ Halbwertszeit von bis zu ca. 20 Jahren, d.h. dann ist immer noch die Hälfte des Quecksilbers in diversen Organen wie z.B. Gehirn oder Darm vorhanden; genauer: nicht die Substanz Quecksilber hält sich solange, sondern die in den Körperzellen gespeicherten energetischen/elektromagnetischen Informationen.

Bei der gezielten Amalgamausleitung wird

  • (a) der natürliche Abbau unterstützt durch naturheilkundliche Mittel zur Aktivierung der Organe zwecks Ausscheidung der Ablagerungen und
  • (b) werden Selen, Zink und andere Substanzen zugeführt, da diese lebensnotwendigen Mikronährstoffe durch das Quecksilber gebunden wurden.

Amalgam weist ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis auf; wegen der nachgewiesenen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen (Quecksilber als Zellgift) wird es bei uns nicht mehr verarbeitet.