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Unsichtbare Zahnspange (Harmonieschiene)

Die HarmonieSchiene ist eine durchsichtige herausnehmbare Kunststoffschiene, die in mehreren Schritten Zahnfehlstellungen der Frontzähne auch noch im Erwachsenenalter in kurzer Behandlungszeit korrigieren kann.

Ablauf:

  1. Sitzung: Beratung und Abdrucknahme für Modellherstellung.
  2. Es erfolgt eine exakte Planung im Fachlabor (Ist eine Behandlung überhaupt möglich?, müssen die Zähne „gestrippt“ ( gefeilt) werden, wie viele Schienen sind notwendig?, Bestimmung der Behandlungsdauer, exakte Kostenbestimmung, auf Wunsch auch Herstellung eine „Zielmodelles“: Wie wird der Zahnbogen nach der Behandlung aussehen?)
  3. Informationsgespräch über Planungsergebnisse mit Patienten
  4. Bei gewünschter Behandlung erfolgt nun die Herstellung der Harmonieschienen im Fachlabor.
  5. In dieser Sitzung werden die Zähne, nur wenn notwendig, an den Seitenflächen minimalst gestrippt (gefeilt). Gerade bei Engständen der Frontzähne ist dies notwendig, da Platz geschaffen werden muss. Das Fachlabor errechnet exakt die zu entfernende Breite (meist 0,1-0,2mm), welche mit exakt definierten Instrumenten schonend abgetragen wird. Die erste Schiene wird nun eingesetzt (Tragedauer 3 Wochen). In weiteren Sitzungen wird der Erfolg kontrolliert und die Schiene alle 14 Tage gegen eine neue ausgetauscht bis das geplante Behandlungsziel erreicht ist. Sehr wichtig für einen optimalen Behandlungserfolg: die tägliche Tragedauer der HarmonieSchiene beträgt 24 Stunden, d.h. sie wird nur beim Essen und Zähneputzen herausgenommen. Eine perfekte Mundhygiene ist Voraussetzung, sonst besteht eine erhöhte Kariesbereitschaft.
  6. Abschusssitzung: Einbringen eines Kleberetainers (festsitzend) oder einer herausnehmbaren Abschlussschiene (muss jede Nacht getragen werden) zur Stabilisierung der neuen Zahnstellung. Ganz wichtig: bei Kieferorthopädischen Behandlungen (KFO) im Erwachsenenalter muss die neu gewonnene Zahnposition meist ein Leben lang stabilisiert werden!

Vorteile:

Im Vergleich zu einer KFO-Behandlung mit festsitzenden Apparaturen kostengünstiger, kaum sichtbar, kürzer Behandlungszeit (ca. 6-10 Wochen) Einfache Behandlungsmöglichkeit zum Schließen kleinerer Lücken der Frontzähne bzw. Ausformung eines schönen Zahnbogens bei geeigneter Indikation.

Nachteile:

  • Nicht für alle Fehlstellungen geeignet
  • z.T. minimale Sprachbeeinträchtigung
  • Compliance des Patienten (konsequentes Tragen 24 Stunden)
  • Bei Zahnengstand z.T. minimalstes Abtragen der seitlichen Schmelzflächen der Frontzähne („Stripping“) notwendig

Die Nachteile bleiben oft unerwähnt. Trotzdem ist dieses Verfahren bedingt durch die kurze Behandlungsdauer hervorragend geeignet, einen schönen Zahnbogen auszuformen. Gerade Patienten, die seit Ihrer Kindheit unter Ihren „schiefen Zähnen“ leiden, haben wir mit dieser Therapiemaßnahme sehr geholfen. Auch im Rahmen einer umfangreichen ästhetischen Sanierung ist oft eine vorgeschaltete KFO-Behandlung mit HarmonieSchienen sinnvoll. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.harmonieschienen.de

Amalgamsanierung

Amalgam – eine Mischung aus Quecksilber, Silber, Zink, Zinn und Kupfer – ist das zur Zeit noch am häufigsten verwendete Füllungsmaterial in der Zahnmedizin. Seit einigen Jahren zeigen jedoch wissenschaftliche Studien, dass Amalgam nicht von allen Patienten gut vertragen wird und dass regelrechte Krankheitssymptome durch Amalgam auftreten und mit Entfernen des Amalgams verschwinden – oft nach jahrelangem Leiden der Patienten. Wir verwenden deshalb in unserer Praxis seit 25 Jahren kein Amalgam mehr und empfehlen beim Vorliegen bestimmter Gesundheitsstörungen auch das schonende Entfernen des Amalgams. Dabei kommt es darauf an, durch Schutzmaßnahmen zu verhindern, dass von den Patienten Quecksilberdämpfe eingeatmet werden bzw. Amalgampartikel verschluckt werden. Im Rahmen einer konsequenten Amalgam-Entfernung sollte auch das bereits im Körper (z.B. durch Abnutzung der Zahnfüllungen) eingelagerte Quecksilber/Amalgam entfernt werden. Diesen Vorgang nennt man begleitende Ausleitung. Quecksilber wird in verschiedenen Organen eingelagert und wird nur langsam wieder vom Körper abgegeben. Durch naturheilkundliche bzw. homöopathische Therapien unterstützen wir diesen Vorgang.

Ausleitende Verfahren

Bei den ausleitenden Verfahren sind homöopathische Mittel von zentraler Bedeutung; aber auch im Praxisalltag, z.B. bei Extraktionen, setzen wir mit gutem Erfolg homöopathische Arzneimittel ein. Was ist Homöopathie? Der Begriff „Homöopathie“ stammt aus dem Griechischen: homoios = ähnlich, pathos = Leiden. Die sogen. Ähnlichkeitsregel der Homöopathie lautet: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.“ Homöopathische Mittel wirken, indem sie eine Reaktion hervorrufen; so wie bei einem fröstelnden Menschen ein Guss mit kaltem Wasser eine nachfolgende Erwärmung hervorruft. Man kann sich die Wirkung von homöopathischen Heilmitteln vorstellen, als käme der Person eine Nachricht zu, die sie befähigt, ihre Selbstheilungskräfte optimal einzusetzen. Falls Sie sich eingehender informieren wollen: Werner Stumpf,Homöopathie, Gräfe und Unzer, München,ISBN 3-7742-5076-6

Amalgamausleitung

Im menschlichen Körper abgelagertes Quecksilber hat je nach Stoffwechsel eine „natürliche“ Halbwertszeit von bis zu ca. 20 Jahren, d.h. dann ist immer noch die Hälfte des Quecksilbers in diversen Organen wie z.B. Gehirn oder Darm vorhanden; genauer: nicht die Substanz Quecksilber hält sich solange, sondern die in den Körperzellen gespeicherten energetischen/elektromagnetischen Informationen.

Bei der gezielten Amalgamausleitung wird

  • (a) der natürliche Abbau unterstützt durch naturheilkundliche Mittel zur Aktivierung der Organe zwecks Ausscheidung der Ablagerungen und
  • (b) werden Selen, Zink und andere Substanzen zugeführt, da diese lebensnotwendigen Mikronährstoffe durch das Quecksilber gebunden wurden.

Amalgam weist ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis auf; wegen der nachgewiesenen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen (Quecksilber als Zellgift) wird es bei uns nicht mehr verarbeitet.

Lokale Ozon-Therapie

Ozon ist ein Gas, das aus drei Sauerstoff-Atomen (Sauerstoffoxid) besteht und natürlicherweise in der Atmosphäre vorkommt.

Medizinisches Ozon ist in der Humanmedizin schon Anfang des letzten Jahrhunderts zur Anwendung gekommen. Mittlerweile wird es auch in der Zahnmedizin erfolgreich eingesetzt; die therapeutischen Konzentrationen haben keine Nebenwirkungen.

Ozon eliminiert Bakterien, Viren und Pilze zuverlässig, ist durchblutungsfördernd und wundreinigend. Durch lokale Verbesserung der Sauerstoffversorgung im Wundgebiet sowie Aktivierung der Stoffwechselvorgänge und des Immunsystems trägt es zu einer beschleunigten Regeneration des Gewebes bei.

Ödeme bilden sich schneller zurück und Schmerzen können nachhaltig gelindert werden.

Eine Resistenzentwicklung der Keime, wie sie bei der Anwendung von Antibiotika nicht gänzlich auszuschließen ist, kann bei der Anwendung von Ozon nicht vorkommen.

Homoöpathische Behandlungen können durch diese Therapie wirkungsvoll ergänzt werden.

Wir verwenden Ozon

  • im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR) an Implantaten zur Vorbeugung einer Periimplantitis
  • im Rahmen von Parodontalbehandlungen bei Tascheninfektionen, die mit herkömmlichen Methoden nicht erfolgreich therapierbar sind
  • zur Behandlung der Caries profunda und Fissurenkaries, bzw. vor der Versiegelung noch kariesfreier Backenzähne bei Kindern
  • bei der Aufbereitung und Desinfektion von Wurzelkanälen
  • zur Desensibilisierung überempfindlicher Zahnhälse
  • zur Unterstützung der Wundheilung nach chirurgischen Eingriffen, bei infizierten Schleimhautkapuzen (Dentitio difficilis) sowie Operationswunden (Dolor post extractionem)
  • für ein beschleunigtes Abheilen von Aphthen, Herpes und Pilzerkrankungen
  • zur Schmerzlinderung und Unterstützung der Ausheilung von Prothesen-Druckstellen

Homöopathie

Homöopathie ist eine weit verbreitete ganzheitliche, sanfte Heilmethode, die durch den deutschen Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet wurde.

Das Wirkprinzip lautet:
„Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“ (similia similibus curentur).
D.h.: eine Substanz, die bei gesunden Menschen Krankheitssymptome hervorruft, vermag einen kranken Menschen mit denselben oder ähnlichen Symptomen zu heilen. Da in der Homöopathie hohe Verdünnungen der Substanzen eingesetzt werden, um eine Vergiftung zu vermeiden, sind diese Mittel frei von Nebenwirkungen.

In der Zahnheilkunde setzen wir die Homöopathie begleitend zur Schulmedizin bei folgenden Beschwerden ein:

  • Zahnschmerzen allgemein
  • Entzündungen des Zahnnerves
  • Förderung der Wundheilung bzw. bei Wundheilungsstörungen, Nachblutungen
  • Herdsanierung
  • Amalgamausleitung
  • Parodontitis
  • Herpes
  • Aphthen
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Behandlung von überempfindlichen Zahnhälsen

Durch die Homöopathie möchten wir unseren Patienten die Einnahme chemischer Präparate, wie Schmerzmittel oder Antibiotika, so weit wie möglich ersparen.

Herdsanierung

In der Ganzheitsmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst bzw. unterhalten werden können. Ein Beispiel dafür sind rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten und nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden. Man nennt dies Herd-Erkrankungen.

Von einem Herd gehen vielfältige Störungen aus. Diese betreffen insbesondere u.a. die Abwehrreaktionen des Immunsystems.

Herderkrankungen sind Störungen, deren Ursache nicht am Ort der Störung (Krankheitsort) zu suchen ist. Die Ursachen sind häufig medizinisch unauffällige Stellen. Beispiel: Ständige Kopfschmerzen, ausgelöst von wurzelbehandelten Schneidezähnen im Oberkiefer, die selbst überhaupt keine Schmerzen verursachen. Dies ist das heimtückische an den Herden: Sie selbst bereiten den Patienten unmittelbar keine Schmerzen!

Die Herdsanierung geht von folgender Grundüberlegung aus: In einer Zeit, in der feinste Steuerungsprozesse unsichtbar und (oft) unhörbar in den Computern ablaufen, dürfte die Vorstellung nicht schwerfallen, dass auch der menschliche Organismus ein gesteuertes System mit vielfältigen Verbindungen seiner einzelnen Teile ist. Bei diesen vielfältigen energetischen Wechselbeziehungen zwischen den Organen kann es durch Herde zu Störungen bzw. Fehlleitungen kommen. „Kann“ heißt: Es ist denkbar, dass ein Patient mit stabiler Konstitution mehrere wurzelbehandelte Zähne problemlos verträgt. Der gleiche Befund kann bei einem geschwächten Patienten zu erheblichen Beschwerden führen.

Als Herde können wirken: Entzündung der Mandeln (Tonsillen), Nasennebenhöhlenerkrankungen, Darmerkrankungen, Narben im Allgemeinein.

Die hauptsächlichsten Herde aus dem Zahn-Kieferbereich sind:

  • Tote und wurzelgefüllte Zähne
  • Verlagerte Zähne
  • Leerkieferstellen mit Wurzelresten, Fremdkörpern oder chronischen Knochenentzündungen, Chronische Pulpitiden (Entzündungen des Zahnnervs).

Eine Herdtherapie ist angezeigt u.a. bei folgenden (chronischen) Erkrankungen:
Alle Formen von Rheuma, Migräne und Kopfschmerzen, Ekzeme und Hauterkrankungen. Bei den großen chronischen Erkrankungen Multiple Sklerose, Krebs, Diabetes etc. ist eine gründliche Zahnsanierung immer sinnvoll, um Therapieblockaden für den Heilungsprozess zu beseitigen.

Die zahnärztliche Herdtherapie besteht dann in operativer Entfernung von ursächlich erkannten Zähnen, in Entfernung von entzündeten Geweben, in Entfernung von Fremdkörpern, in Entfernung von Pigmentierungen in der Schleimhaut. Eine Herdsanierung sollte begleitet werden von einer Ernährungsumstellung auf Vollwertkost und einer Darmtherapie (Symbioselenkung). Auch ist es angezeigt, die vorhandenen Amalgamfüllungen zu entfernen (siehe Amalgamsanierungen ).

 

Kostenerstattung:
Die meisten Versicherungen erkennen diese zeitaufwendige Diagnostik- und Therapiemethode nicht an. Sie berufen sich dabei auf die sogenannte „Wissenschaftlichkeitsklausel“, wonach sie für Leistungen, die von der Schulmedizin nicht wissenschaftlich anerkannt sind, nichts erstatten müssen. Manche Kassen sind jedoch bereit, nach individueller Absprache Erstattungen vorzunehmen.

Darmsanierung

Der Darm beginnt in der Mundhöhle – Störungen in der Mundhöhle setzen sich fort im Darm.

Bei Patienten, die an therapieresistenten Krankheiten leiden (Infektanfälligkeit, Erschöpfungssyndrom, Allergien, Migräne, …), ist häufig eine versteckte Quecksilberschädigung die Ursache. Durch die schädliche Wirkung des Quecksilbers ist besonders der Darm betroffen; denn beim Kauvorgang werden aus den Amalgamfüllungen Quecksilberionen frei und lagern sich im Darm ab und führen dann zu Beeinträchtigungen bzw. Blockaden des Lymphsystems (genauer: der Peyer-Plaques = Lymphknoten im Dünndarm)

Bei der mit der Amalgamausleitung einhergehenden Darmsanierung kommt es darauf an

  1. durch naturheilkundliche Verfahren den Darm zu verstärkter Ausscheidung der Schwermetallionen zu aktivieren und
  2. durch die sogenannte „Symbioselenkung“ (Symbiose = Zusammenleben artverschiedener Organismen zu gegenseitigem Nutzen) die gestörte Darmflora wieder zu normalisieren. Die Symbioselenkung erstreckt sich über insgesamt ca. 12 Wochen. Um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten, ist es in den meisten Fällen erforderlich, die Ernährungsgewohnheiten zu verändern.