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Eine 2020 in Katar durchgeführte Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Parodontitis und einem schweren Covid-19-Verlauf auf. Bei 40 (7%) von 568 untersuchten Patienten kam es im Laufe der Covid-19-Infektion zu Komplikationen (Tod, Aufnahme auf die Intensivstation oder unterstützte Beatmung). Zudem unterstreicht die Studie, dass nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Nikotinkonsum und Body-Mass-Index Covid-19-Patienten mit Parodontitis 3,5-mal häufiger ein Beatmungsgerät benötigten und fast 9-mal häufiger starben als diejenigen ohne Zahnfleischerkrankungen. Ebenso waren mit Entzündungen verbundene Biomarker bei Covid-19-Patienten mit Parodontitis erhöht.
Parodontitis könnte also ein Risikofaktor für einen schweren Covid-19-Verlauf sein.

Die parodontale Gesundheit unserer Patienten war für uns schon immer sehr wichtig und ein Behandlungsschwerpukt unserer Praxis. Wir klären unsere Patienten pro-aktiv über die Wichtigkeit einer Parodontitis-Diagnose und Behandlung auf.

Umso wichtiger ist dies, da der Mund die Eintrittspforte des Virus in den Körper ist und sich die Viren über den Speichel in die Zahnfleischtaschen und damit direkt in den Organismus verbreiten können.

Quelle: Dental Barometer 02/2021 und Quintessenz Zahnmedizin 12/2020

Liebe Patienten,

ab 1. Oktober ergeben sich Veränderungen in unserer Praxis.

Zu unserem Bedauern wird Frau Dr. Krause unsere Praxis verlassen.

Daher werden keine Termine mehr bei Frau Dr. Krause vergeben.

Dafür wird ab 1. Oktober 2020 der erfahrene Zahnarzt Herr von Förster nach dem gleichen ganzheitlichen Konzept unserer Praxis behandeln.

Danke für Ihr Verständnis.

 

 

In einem kürzlich erschienenen Artikel stellen drei erfahrene Mediziner ihre Vorschläge zur Behandlung von Covid-19 vor. Sie schlagen zur Stärkung der Immunabwehr gegen virale Atemwegsinfekte den Einsatz von bewährten Mikronährstoffen vor:

  • Glutathion
  • Alpha-Liponsäure
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin A
  • Selen
  • Zink
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Acetylcystein (ggf. intravenös)

Auch wenn Nebenwirkungen erfahrungsgemäß selten auftreten, ist es ratsam, sich von einem erfahrenen Mediziner begleiten zu lassen, der sich mit Mikronährstoffen auskennt.

Quelle: Prof. Dr. med. Wolfgang Huber, Dr. med. Volker von Baehr, Dr. rer. nat. Thilo Messerschmitt: „Zur COVID-19-Therapie: Ein ergänzender Vorschlag“, umwelt-medizin-gesellschaft, Ausgabe 2/2020

Zur Covid-19-Therapie: Ein ergänzender Vorschlag – Teil 1

Zur Covid-19-Therapie: Ein ergänzender Vorschlag – Teil 2

 

Petersilie, ein typisch deutsches Kraut, Kardamon, ein Gewürz, das Lebkuchen seine besondere Note gibt, und Ingwer entfalten beim Essen ätherische Öle. Diese wirken desinfizierend und schützen vor Mundgeruch.

Quelle: www.oralb.de

April 2020

Norwegische Forscher haben festgestellt, dass Zahnfleischerkrankungen eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob ein Mensch an Alzheimer erkrankt, oder nicht.

 

„Das Bakterium, dass Gingivitis verursacht, kann sich vom Mund zum Gehirn bewegen“, sagt Studienleiter Piotr Mydel, MD, PhD vom Broegelmanns Forschungszentrum.

 

Diese Bewegung der Gingiva Bakterien war bereits bekannt. Im Gehirn scheiden Sie dann schädliche Enzyme aus. Jetzt aber wurden erstmals DNA-Beweise aus dem menschlichen Gehirn extrahiert. Dafür wurden 53 Personen mit Alzheimer untersucht – in 96% der Fälle wurde das Enzym entdeckt.

 

Das Bakterium sei nicht allein für eine Erkrankung an Alzheimer verantwortlich, sein Vorhandensein steigerte das Risiko für die Krankheit aber erheblich und trüge auch zu einem schnelleren Fortschreiten bei.

 

Dieses Wissen bietet einen möglichen neuen Ansatz zur Bekämpfung von Alzheimer. Es ist geplant, noch dieses Jahr ein Medikament zu entwickeln, das die schädlichen Enzyme der Bakterien blockiert und die Entwicklung von Alzheimer verzögert.

 

Patienten können somit selbst zu einer Verlangsamung von Alzheimer beitragen, indem sie ernsthaft Mundhygiene betreiben und regelmäßig ihren Zahnarzt aufsuchen.

 

Quelle: Universität Bergen

Juli 2019

Speckröllchen oder gar Adipositas aufgrund von Entzündungen des Zahnhalteapparts? Eine aktuelle Studie klärt auf.

Amerikanische Forscher sind in einer Studie der Frage nachgegangen, ob Parodontitis Einfluss auf das Fettgewebe hat und somit Adipositas begünstigen kann. Für ihre Untersuchungen infizierten die Forscher Mäuse mit dem Bakterium Porphyromonas gingivalis, das nachweislich zu Parondontitis führt. Nach erfolgreicher Infektion beobachteten sie besonders das Fettgewebe, welches sich zunehmend verschlechterte und somit Adipositas begünstigte. Gleichzeitig suchten die Wissenschaftler nach einem Mittel, das den Effet ausbremsen kann. Fündig wurden sie bei der Kavapflanze. Ein aus ihr gewonnener Extrakt, Kavain, scheint chronische Entzündungen bei adipösen Patienten zu mindern. In der Kombination ihrer Erkenntnisse sehen die Forscher einen möglichen Therapieansatz, um in Zukunft die gesundheitlichen Folgen von Adipositas zu minimieren.

Quelle: ZWP online, 11/2018

 

Start der Umbauarbeiten

Ab Montag, den 12.11.2018 beginnen die Arbeiten am ehemaligen Bürogebäude in der Feuerbachstraße 26- 32/ Ecke Kettenhofweg 62.

Sind Sie morgens, wenn Sie aufstehen, verspannt? Muskuläre Verspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich können von einem falschen Biss kommen. Sprechen Sie uns an! Mit einer einfachen Diagnostik-Schiene lässt sich herausfinden, ob Sie durch nächtliches, unbewusstes Knirschen und Pressen Ihre Kaumuskulatur überlasten und dadurch weitere Muskelketten in Mitleidenschaft gezogen werden und verspannen.

Rund 20 Jahre dauerte die Entdeckung eines neuen menschlichen Proteins. Ergebnis der Forschung ist, dass Dimethylsulfon und Methantiol für den fauligen Kohlgeruch verantwortlich sind. Diese Stoffwechselprodukte können bei betroffenen Patienten nicht normal abgebaut werden. Gelangen diese Schwefelkomponenten in die Lunge oder Niere, werden sie über die Atemluft und den Harn ausgeschieden. Der Grund für diesen Defekt liegt daran, dass Selenbp1, ein selen-bindendes Protein bei den betroffenen Patienten fehlt.

dzw, Ausgabe 08/2018

Kein Kind ohne „Quetschie“. Fruchtmus aus dem Quetschbeutel kommt bei Kindern und Eltern gut an. Der Markt für das pürierte Obst boomt. Aus zahnmedizinischer Sicht stellen Quetschies allerdings einen Risikofaktor dar.

Die Quetschies enthalten mindestens den natürlichen Zuckeranteil der Früchte, die in ihnen enthalten sind. Einige Produkte sind darüber hinaus gesüßt. Mit diesem Zuckeranteil der Produkte ist somit ein Kariesrisiko verbunden. Zudem kann die Aufnahme gesüßter Getränke aus Saugern wesentlich zur Saugerflasachen-Karies beitragen, da die Oberkiefer-Frontzähne mit der zuckerhaltigen und sauren Masse umspült werden. Dies kann vor allem bei häufigem Konsum oder sogar beim Einschlafen ein erhöhtes Kariesrisiko darstellen.

Obst gilt aufgrund seines hohen Fruchtsäureanteils als erosiv. Der Obst ph- Wert unterschreitet teilweise deutlich den für die Lösung von Zahnschmelz kritischen ph-Wert. Studien bestätigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen erosiven Zahnschäden und der Gabe von trinkbaren Fruchtzubereitungen (Al-Malik et al., 2001).

Frisches Obst hat deutliche Vorteile:  Die Kaumuskulatur wird durch das Kauen ausgebildet. Dies ist für die Erlernung der Sprache wichtig.  Beim „Saugen“ von Quetschies bleibt diese Wirkung aus. Ebenfalls wirkt es dem Entwöhnen von Schnullern entgegen.

Schließlich entsteht beim Verzehr von Qutschies weniger schnell ein Sättigungsgefühl. Das Sättigungsgefühl entsteht vor allem durch das Volumen und die Kaudauer der Nahrung.  Da die Quetschies ein geringes Volumen haben, führt der Verzehr erst später zum Sättigungsgefühl und damit zu einer unnötig hohen Kalorienaufahme.

Selbst wenn in einigen Situationen die Verwendung von Qutschbeutel-Zubereitungen praktisch und vorteilshaft ist, sollte immer auf das damit verbundene Risiko geachtet werden. Entsprechende Warnhinweise sind bereits auf den Verpackungen der Hersteller angebracht.  (zm 106, 17 A, 09/2016)