Knirscherschienen

Knirscherschienen

Schienentherapie ist immer dann angesagt, wenn Ihr Zahnarzt feststellt, dass Ihre Zähne außergewöhnlich abgenutzt / abradiert sind, und Beschwerden im Kopfbereich vorliegen, die einer direkten Diagnose nicht zugänglich sind. Durch übermäßige Belastung der Kaumuskulatur und überstarke Abrasion der Zähne kommt es zu

  • Zerstörung der Zahnhartsubstanz und/oder des Zahnhalteapparates,
  • Verspannung der Kaumuskulatur und
  • Überbelastung und/oder Schädigung des Kiefergelenks.

Die Folge sind oft Zahnschmerz, Gesichtsschmerz, Ohrenschmerzen, Kopfschmerz bis hin zum Nacken- und Schulterschmerz.

Frühkontakte der Zähne bei Kieferschluss und Kaubewegung können die Ursache sein und sind konventionell zu beheben.

Neben dieser klassischen Ursache liegen die Gründe oft in einem ganz anderen Bereich: Abradierte Zahnflächen und Verspannung der Kaumuskulatur sind fast immer ein Indiz für unbewusstes Knirschen und Pressen – vor allem nachts im Schlaf. Die Ursache hierfür ist oft der uns allen bekannte Stress. Stress im Beruf, in der Partnerschaft, in der Familie … Stress … Stress … Stress. Sie wissen es nicht – aber Ihr Zahnarzt sieht es!

Was kann Ihr Zahnarzt / Ihre Zahnärztin tun?

  1. Durch sogenannte Aufbiss-Schienen kann er/sie dafür sorgen, dass die Kaumuskulatur und/oder das Kiefergelenk entlastet werden – besonders nachts – und damit Verschlimmerung verhindert und Verbesserung eingeleitet wird. Spezielle Vermessungen der Kiefergelenke u. der Gelenkbahnen sind bei diesen funktionellen Schienen notwendig, um Fehlbelastungen zu vermeiden.
  2. Durch Gespräche können Tatbestand und Ursachen des Knirschens und Pressens erstmalig überhaupt in das Bewusstsein gehoben werden und erkannt werden. Die Erkenntnis der Knirschgewohnheit kann zu einer gewissen Selbstkontrolle führen.
  3. Die zu erlernende Entspannung kann durch Gabe von Magnesium bzw. entsprechenden Schüssler-Salzen gefördet werden.